zu den Forderungen von Polizeipräsident Hubert Wimber (öffentliche Anfrage)

      zu den Forderungen von Polizeipräsident Hubert Wimber (öffentliche Anfrage)

      Sehr geehrter Herr Hubert Wimber,

      wie wir bereits am Montag, den 13.07.2012 in der WAZ lesen durften, haben Sie scheinbar starke Einschnitte in das Tätigkeitsfeld der Polizei vor durchzusetzen?

      Am Montag durften wir lesen, dass ihre Beamten, bei Blechschäden nicht mehr ausrücken sollen.

      Hubert Wimber in der WAZ(Artikel von Dietmar Seher) schrieb:


      Mit einem Personalaufwand von regelmäßig zwei Kollegen und einem Zeitaufwand von einer bin eineinhalb Stunden, klären wir Sachverhalte für die Haftpflichtversicherer.

      Wenn sie hier Kollegen einsparen wollen, bewirkt dies in meinen Augen, dass durch unsachgemäße Schadensfeststellung, bei mittleren oder großen Schäden ohne Personenschäden, geübte Versicherungsbetrügern ihr Handwerk erleichtert wird und unbescholtene Bürger, eventuell sogar als Versicherungsbetrüger eingestuft werden können.

      Hubert Wimber in der WAZ(Artikel von Dietmar Seher) schrieb:


      sind Bagatellunfälle keine Aufgabe der Polizei

      Dem widerspreche ich, voll und ganz, denn was Sie als Bagatelle abstempeln, kann für andere existenzgefährdend sein, die nicht soviel Geld zum leben haben wie Sie und auf Ihr Auto etc. angewiesen sind.

      Des weiteren liesen sie uns Lesern mitteilen, (ich zitiere):

      Hubert Wimber in der WAZ(Artikel von Dietmar Seher) schrieb:


      Durch neue Formen der Kriminalität haben wir einen zusätzlichen Personalbedarf. Wir müssen uns von Aufgaben trennen.


      Meine persönliche Ansicht zu diesen Thema, ist zwar auch, dass es immer neue Formen der Kriminalität gibt, aber wir dürfen keines Falls die alten Formen vernachlässigen, sonst wird es irgendwann in diesen Bereichen der Kriminalität, wieder welche geben, die dies ausnutzen.

      Stattdessen sollten sie lieber mehr darauf setzen, die immer noch sehr verbreitete Bürokratie zu minimieren. Die Streifenwagen sind ja sowieso schon sehr gut mit Technik ausgestattet, dann sollte es doch möglich sein, dass die Polizisten im Streifenwagen, bereits während der Fahrt von einem Einsatz zum nächsten, per Funk an einen Zentralrechner mit Spracherkennung, die relevanten Daten übermitteln und in die Akten eintragen lassen können und diese dann nur noch zum Dienstende, in vielleicht 1/3 der sonst benötigten Zeit, diese Akten überprüfen und überarbeiten könnten.

      Dieses Schreiben an Herrn Hubert Wimber ist noch nicht komplett. Wenn ich dies vervollständigt habe, werde ich ihn anschreiben und um seine Antwort bitten.

      Wegen meines eigenen Unfalls, am selben Tag, wie ich das Thema begann, verzögert sich die Ausarbeitung ein wenig.
      Die Streifenwagen sind ja sowieso schon sehr gut mit Technik ausgestattet, dann sollte es doch möglich sein, dass die Polizisten im Streifenwagen, bereits während der Fahrt von einem Einsatz zum nächsten, per Funk an einen Zentralrechner mit Spracherkennung, die relevanten Daten übermitteln und in die Akten eintragen lassen können und diese dann nur noch zum Dienstende, in vielleicht 1/3 der sonst benötigten Zeit, diese Akten überprüfen und überarbeiten könnten.


      Du glaubst garnicht,wie schlecht die Polizei ausgerüstet sein kann! Laut Aussage eines Polizeibeamten aus einer Großstadt mir gegenüber wurden Funkwagen ausgeliefert,dessen Ausstattung aus einer Antenne und einem Kabel mit Stecker bestand,welches man an das beamtenübliche Handfunkgerät angeschlossen hatte! Dumm nur,daß diese Fahrzeuge alle als beschädigt zurück kamen,weil die Kabel abgerissen waren!!!
      In einem Notfalleinsatz schraubt kein Polizist die Antenne erstmal mühevoll ab und läßt ggf. Menschen sterben,sondern das Gerät wird abgerissen!
      Scheiß auf die Antenne oder das Kabel!
      Heute steht die Welt vor dem Abgrund... morgen sind wir einen Schritt weiter!